Freitag, 21. August 2015

Pederoa: Appartement nach Feuer unbewohnbar

Über 100 Mann sind am Freitagvormittag in die Handwerkerzone von Pederoa (Gemeinde Wengen) gerufen worden. Ein Haus war in Brand geraten. Gegen Mittag, nach rund zwei Stunden Einsatz, stand fest: Das Schlimmste konnte abgewendet werden.

Foto: Privat/Raimund Rubatscher
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Foto: Privat/Raimund Rubatscher

Es ist wohl dem raschen Einsatz der Wehrmänner zu verdanken, dass der Brand, der am Freitag die Handwerkerzone Pederoa aufschreckte, nicht mit größeren Schäden geendet hat.

Gegen 10 Uhr sind die Wehrmänner zum Einsatz alarmiert worden: An einem Gebäude, in dem sich Handwerksbetriebe und Wohnungen befinden, war ein Feuer ausgebrochen. Ersten Informationen zufolge hatten sich die Flammen im Dachstuhl des Hauses ausgebreitet.

Über 100 Mann im Einsatz

Umgehend rückte die Freiwillige Wehr von St. Martin in Thurn aus, ebenso jene von Wengen und St. Vigil in Enneberg. Kurze Zeit später wurde nachalarmiert: Die Feuerwehren von Abtei, Stern, Campill und Welschellen eilten den Kollegen zu Hilfe.

Auch eine Atemschutztruppe wurde zum Einsatz gerufen, ebenso der Notarzt, das Weiße Kreuz und die Carabinieri.

 

Foto: Privat/Raimund Rubatscher

 

Feuer unter Kontrolle

Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten die Bewohner der vom Feuer betroffenen Wohnung das Gebäude bereits verlassen. Sie sollen unverletzt geblieben sein, standen jedoch unter Schock.

Den Wehren gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Sie konnten ein Ausbreiten der Flammen auf die weiteren Stockwerke des Hauses verhindern. Auch die benachbarten Häuser blieben unversehrt. Die Wohnung indessen ist nach dem Brand unbewohnbar.

 

Foto: Privat/Raimund Rubatscher

 

Berufsfeuerwehr ermittelt

Warum es zu dem Feuer in der Handwerkerzone von Pederoa kam, ist derzeit noch ungeklärt. Die Bozner Berufsfeuerwehr hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

stol

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