Donnerstag, 02. Februar 2017

Pendlergeld: Ansuchen laufen seit einer Woche

Im Jahr 2016 haben 4.221 Pendler ein Gesuch für einen Fahrtkostenbeitrag, bezogen auf das Jahr 2015, beim Land eingereicht. Wie das Land nun mitteilt, seien die Gesuche zum Großteil bearbeitet. Die ersten Auszahlungen sollen demnächst starten.

Mit dem Auto zur Arbeit und wieder retour: Ab sofort können Pendler Gesuche für einen Fahrtkostenbeitrag einreichen.
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Mit dem Auto zur Arbeit und wieder retour: Ab sofort können Pendler Gesuche für einen Fahrtkostenbeitrag einreichen. - Foto: © STOL

Für das Jahr 2016 können ab sofort und noch bis zum 31. März die Ansuchen für den Fahrtkostenbeitrag online eingereicht werden. Wie in den vergangenen Jahren sind die Ansuchen ausschließlich auf dem Online-Weg einzureichen. Am schnellsten funktioniert dies mit aktivierter Bürgerkarte, d.h. mit zertifiziertem eGov-Account.

Wer die Bürgerkarte nicht aktiviert hat, kann einen nicht zertifizierten eGov-Account nutzen. In diesem Fall ist nach Abschluss des Online-Verfahrens eine Kopie des Gesuchs, ausgedruckt und unterzeichnet, beim zuständigen Amt einreichen, zusammen mit der Kopie eines gültigen Personalausweises.

Die Einreichkriterien sind unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Anspruchsberechtigt sind demnach Arbeitnehmer, die an mindestens 120 Tagen im Jahr (effektiv gefahrene Tage innerhalb eines Kalenderjahres) vom üblichen Aufenthaltsort in einem Staat der Europäischen Union oder in der Schweiz zum Arbeitsplatz in der Provinz Bozen pendeln oder die vom üblichen Aufenthaltsort in der Provinz Bozen zum Arbeitsplatz in einem Staat der Europäischen Union oder in der Schweiz pendeln und eine Strecke von mehr als 18 Kilometern zurückgelegen müssen, auf welcher kein öffentlicher Liniendienst mit mindestens einem Halbstundentakt verkehrt.

Der Beitrag gewährt, wenn Arbeitnehmer nicht auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen können, da das erste öffentliche Verkehrsmittel den Arbeitsplatz nach Beginn des Arbeitsturnus erreicht und/oder das letzte öffentliche Verkehrsmittel vor Ende des Arbeitsturnus abfährt; wenn die Gesamtwartezeit bei Benutzung der am besten geeigneten öffentlichen Verkehrsmittel, einschließlich etwaiger Fußwege, mindestens 60 Minuten beträgt; wenn die Gesamtwartezeit bei Benützung öffentlicher Liniendienste zwar weniger als 60 Minuten beträgt, die Strecke zwischen dem gewöhnlichen Aufenthaltsort bis zu nächstgelegenen Haltestelle mit Parkplatzmöglichkeit aber mehr als zehn Kilometer lang ist; in diesem Fall steht der Beitrag nur für die Entfernung zwischen dem gewöhnlichen Aufenthaltsort und der genannten Haltestelle zu. Der Beitrag wird ausschließlich für die Strecke im Landesgebiet berechnet, auch wenn der Beitrag nur für die Entfernung zwischen dem üblichen Aufenthaltsort und der Haltestelle zusteht.

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Alle Informationen sowie die Online-Ansuchen gibt es hier oder im Südtiroler Bürgernetz. Telefonische Auskünfte erteilt das Landesamt für Personenverkehr unter 0471 415492. Infos gibt es auch unter E-Mail: [email protected]

stol