Der 69-jährige O.S. soll von 1997 bis zum August 2011 monatlich 1100 Euro „erbeutet“ haben. Wie die Bozner Staatspolizei berichtet, soll es sich bei dem Geld um die Rente seiner 1997 verstorbenen Mutter gehandelt haben.Dass die Mutter nicht mehr lebte, wurde allerdings nie an das Nationalinstitut für soziale Fürsorge (INPS) oder an die Bank weitergeleitet.Da der Sohn die Vollmacht für das Konto der Frau besaß, ging das Geld nun an ihn.Ungültiger Ausweis brachte Stein ins RollenEin abgelaufener Ausweis verriet den Mann: Die Bank hatte eine Untersuchung eingeleitet, da ihnen ein Personalausweis der Frau aufgefallen war, der nicht mehr gültig war.Die Ausrede des 69-Jährigen: Seine Mutter lebe in einem Altenheim in Österreich und könne deshalb nicht selbst nach Bozen zur Bank kommen.Nach weiteren Untersuchungen stellte sich schließlich heraus, dass die Frau bereits seit Jahren nicht mehr am Leben war.Ihr Sohn hatte in der Zwischenzeit – so die Schätzungen der Polizei – 190.000 bis 200.000 Euro von dem Konto seiner Mutter abgehoben. O.S. wurde wegen erschwerten Betrugs angezeigt.stol