Dienstag, 02. Juni 2020

Mann stürzt am Tschigat 100 Meter in die Tiefe – schwer verletzt

Zu einem schweren Freizeitunfall kam es am Dienstagvormittag in der sogenannten Rinne an der Südwand des Tschigat. Ein 54-jähriger Bergsteiger aus Riffian stürzte rund 100 Meter in die Tiefe und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Der Pelikan 3 wurde sofort zum Unfallort geschickt.
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Der Pelikan 3 wurde sofort zum Unfallort geschickt. - Foto: © HELI Flugrettung Südtirol
Der 54-Jährige war Teil einer 4-köpfifen Bergsteigertruppe, die sich auf dem Abstieg vom Gipfel befand, als gegen 10 Uhr das Unglück passierte. Die Begleiter des Mannes setzten umgehend den Notruf ab.

Mit der Winde wurden ein Bergretter und ein Arzt kurze Zeit später von Rettungshubschrauber Pelikan 3 aus abgeseilt. Der Verletzte wurde nach Absicherung der Unfallstelle vor Ort erstversorgt und mit Verdacht auf ein Polytrauma ins Bozner Krankenhaus geflogen.

Die übrigen 3 Bergsteiger wurden vom Bergretter ins Tal begleitet. Nach rund 5 Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Vor Ort waren auch die Carabinieri.

Die Bergrettung von Meran erinnert bei dieser Gelegenheit daran, dass in den höheren Lagen immer noch mit ergiebigen Schneeresten zu rechnen ist, weshalb eine gute Ausrüstung unbedingt vonnöten ist.

jot

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