Freitag, 28. Oktober 2016

Peter Vigl zu Grabe getragen

Ein weiterer Tag des Abschieds, noch ein Tag der Trauer am Ritten: Am Freitag ist der 44-jährige Familienvater Peter Vigl zu Grabe getragen worden.

Peter Vigl wurde am Freitag zu Grabe getragen.
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Peter Vigl wurde am Freitag zu Grabe getragen.

Ritten trägt weiterhin Trauerflor: Peter Vigl war am Samstag mit seinen Bergkameraden Thomas Lun, Ulrich Seebacher und Andreas Zöggeler bei einer Bergtour am Hochferner tödlich verunglückt. 

Bereits am Donnerstag war Thomas Lun zu Grabe getragen worden. Am Freitag nahmen Familie, Freunde und Bekannte von Peter Vigl in Lengmoos Abschied.

Vigl hinterlässt seine Frau Sonia und drei kleine Kinder. Er war erst Tischler, dann Zimmerer. Er hatte sich mit einer eigenen Firma selbstständig gemacht.

„Wenn die Erde auch wankt, wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres, wenn seine Wasserwogen tosen und schäumen und vor seinem Ungestüm die Berge erzittern“: Mit diesen Worten aus dem Buch der Psalmen wandte sich Ortspfarrer Benedikt Hochkofler an die große Trauergemeinde.

Unterstützung für Trauerfamilien 

Der Bergrettungsdienst Ritten/Barbian hat bei der Raiffeisenkasse Ritten ein Spendenkonto (IBAN: IT24T081875874000 0001032897) für die hinterbliebenen Familien der Opfer des Lawinenunglücks eingerichtet.

Jede noch so kleine Spende unter dem Kennwort „Unglück Hochferner“ hilft, zumindest die finanziellen Sorgen der Hinterbliebenen abzumildern. Jeder gespendete Euro kommt zu 100 Prozent den Betroffenen zugute.

stol

stol