Er befand sich bereits ein Stück oberhalb der Plattner-Alm (1942 Meter), als er einen Hund sah, den er wohl kannte. Der Wanderer stieg zum Hund auf und entdeckte dabei den leblosen Körper eines Mannes.Sofort machte er kehrt und verständigte die Hüttenwirtin der Plattner-Alm, die die Landesnotrufzentrale alarmierte.Die Rettungsmannschaft des Pelikan II, die soeben von einem Rettungseinsatz in Niederdorf zurückkam, flog den Unfallort direkt an. 13 Mann der Bergrettung Bruneck trafen etwas später ein. Da es anfänglichen Meldungen zufolge hieß, es würde sich um eine abgestürzte Person handeln, war nämlich auch die Bergrettung alarmiert worden.Als der Notarzt des Rettungshubschraubers den Unfallort erreichte, konnte er nur mehr den Tod des 58-jährigen Südtirolers feststellen.Kein Absturz, sondern natürlicher TodH.S. war von dem Wanderer in einem Flachstück aufgefunden worden, weshalb ein tödlicher Absturz sofort ausgeschlossen werden konnte. Auch wies der 58-Jährige keinerlei Verletzungen auf. Vermutlich hatte der Mann einen Herzinfarkt erlitten und war dann tödlich zusammengebrochen.Die Bergretter bargen H.S., anschließend wurde er vom Pelikan II ins Dorf und dann in die Leichenkapelle von Pfalzen gebracht.Im Sommer auf der AlmGemeinsam mit seiner Ehefrau hatte H.S. in den vergangenen Jahren in den Sommermonaten die Plattner-Alm bewirtschaftet, um im Herbst wieder nach Meran zurückzukehren.Im Einsatz standen auch die Carabinieri von Pfalzen und zwei Mann der Finanzwache, die gemeinsam mit den Bergrettern zum Unfallort aufgestiegen waren.joi