Die Risse verlaufen von den Schallfenstern über eine Länge von rund 15 Metern entlang des Mauerwerks. Die Arbeiten sollen die Stabilität langfristig zu sichern und weiteren Schäden vorbeugen.<BR /><BR />„Die Sanierungsarbeiten sind zu machen. Bereits 1978 waren Risse aufgetreten, die man dann aber saniert hat“, sagt Andreas Pobitzer, Verwalter der Stadtpfarre. Später haben sich neue Risse aufgetan. „Wir haben sie immer unter Beobachtung gehalten und gemessen. Auch während der Sprengungen zum Baus des Küchelbergtunnels wurde der Turm genau überwacht. Aber die Sprengungen haben mit den Rissen nichts zu tun. 1978 wurde ja auch nicht gesprengt“, erinnert Pobitzer.<BR /><BR />Der Gerüstaufbau wird rund drei Wochen dauern, die Sanierungsarbeiten am Kirchturm bis Ende Oktober. Während des Gerüstaufbaus kommt es zu Verkehrsbeschränkungen für Anrainer und Lieferanten im unmittelbaren Umfeld der Pfarrkirche. Die Zufahrt wird über das Passeirer Tor gewährleistet, wobei diese täglich von 19 bis 7 Uhr möglich ist.<BR /><BR />„Der Kirchturm zählt zu den bedeutendsten Wahrzeichen unserer Stadt. Die Schäden machen ein rasches Eingreifen notwendig, um eine weitere Verschlechterung der Bausubstanz zu verhindern, die Sicherheit des Bauwerks zu gewährleisten und dieses Wahrzeichen dauerhaft zu erhalten“, so der Meraner Stadtrat Christoph Mitterhofer.<BR /><BR />Die Stadtpfarrkirche wurde im 14. Jahrhundert errichtet und Anfang des 20. Jahrhunderts mit den heute noch vorhandenen neun Glocken ausgestattet. Die größte Glocke wiegt rund vier Tonnen. Wie bereits berichtet, trägt die Gemeinde Meran die Restaurierung mit 300.000 Euro mit. Den Rest zahlen das Landesdenkmalamt und die Italienische Bischofskonferenz.