Montag, 18. April 2022

Tödlicher Radunfall am Kalterer See – Unfallverursacher geflüchtet

Am Ostufer des Kalterer Sees auf Gebiet der Gemeinde Pfatten hat sich am Ostermontag ein tödlicher Fahrradunfall ereignet. Ein Auto soll auf einem geraden Abschnitt des zu den Hotels im Bereich Klughammer führenden Weges aus ungeklärter Ursache eine bundesdeutsche Radfahrerin gestreift haben. Die 71-Jährige blieb schwer verletzt neben der Straße liegen – und der Autofahrer flüchtete.

Am Ostermontag hat sich in der Gemeinde Pfatten ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet: Eine 71-jährige Urlauberin verlor dabei ihr Leben. - Foto: © DLife

Der Aufprall war so stark, dass die ältere Frau noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen erlegen ist. Der Unfallverursacher soll die Radfahrerin laut einigen Augenzeugen mit einem grauen Auto gestreift haben und dann mit seinem Auto die Flucht ergriffen haben; die Carabinieribeamten haben am Montag gleich nach dem Vorfall eine Großfahndung ausgelöst, um den Lenker oder die Lenkerin ausfindig zu machen.

Eigentlich wäre das Gebiet, wo sich der Unfall abspielte, noch Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr St. Josef am See. Doch bei der gestrigen Einsatz- und Alarmierungsmeldung an die Feuerwehren hieß es anfangs fälschlich, dass der Unfall in der Nähe des Pulverlagers des Militärs passiert sei; dies war aber anfangs nicht ganz richtig dargestellt worden.

Trotzdem rückten 10 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Tramin mit 3 Fahrzeugen aus und kümmerten sich um einen Landeplatz für den inzwischen alarmierten Notarzthubschrauber Pelikan 1; als sie zum Unfallort kamen, wurde ein kleines Zelt aufgebaut, um die Rettungsversuche des Notarztes an der schwerverletzten Radfahrerin vor dem Blicken von Neugierigen abzuschirmen. Zum Zeitpunkt des Unfalls am späten Vormittag waren bei dem schönen Osterwetter neben Spaziergängern auch viele Autos und Radfahrer unterwegs.

Nicht weit vom Parkplatz am Biotop in Klughammer entfernt soll es auf einer geraden Strecke zum folgenreichen Unfall gekommen sein. Der oder die Autofahrerin soll mit hoher Geschwindigkeit gefahren sein und nach dem Zusammenstoß Fahrerflucht begangen haben. Die 71-jährige Verletzte blieb hingegen am Straßenrand liegen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte blieben leider alle Wiederbelebungsversuche des Notarztes erfolglos; das Leben der schwerverletzten Radfahrerin aus Deutschland konnte nicht mehr gerettet werden.

Im Einsatz standen der Notarzthubschrauber Pelikan 1, das Weiße Kreuz, die Carabinieri, die Freiwillige Feuerwehr Tramin und die Notfallseelsorge.


jno/zö

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