Der europäische Pferdefleisch-Skandal hat eine neue Dimension erreicht: In London gab es am Donnerstag erste Hinweise auf Rückstände von Medikamenten in Pferdefleisch und in Deutschland sind immer mehr Bundesländer und Unternehmen von dem Fleisch-Skandal betroffen.Nach der Metro-Tochter Real entdeckte auch die Supermarktkette Edeka Pferdefleisch in Fertiggerichten, die eigentlich nur Rind enthalten sollten.Pferde waren gespritztTests der britischen Lebensmittelaufsicht ergaben, dass Fleisch von drei mit dem Medikament Phenylbutazon gespritzten Pferden wohl in die Nahrungskette geraten ist.Die geschlachteten Tiere wurden nach Frankreich exportiert.Dort fielen Tests zunächst negativ aus, sagte der britische Ernährungsstaatssekretär David Heath.Das Mittel wird bei Pferden auch als Dopingmittel verwendet, bei Menschen kurzzeitig gegen Rheuma.Das Gesundheitsrisiko für Menschen ist nach Einschätzung der britischen Behörden aber nur gering.dpa