Landesrat Philipp Achammer verspricht eine neue Fachschule für Pflege und Soziales in Bruneck: Frühestens aber für das Schuljahr 2027/28. <BR /><BR />Rieder legt den Finger mit einem Beschlussantrag in die Wunde, der nächste Woche im Landtag behandelt wird. Die Landesfachschule Arendt biete zwar mehrere Ausbildungsmodelle für den Pflegeberuf an; im Pustertal aber nur berufsbegleitend für Erwachsene. „Im Osten fehlt ein Angebot für Jugendliche, die über eine Vollzeitausbildung in den Pflegeberuf einsteigen wollen – direkt nach der Mittelschule und zur Erfüllung der Pflichtschuljahre“, so Rieder. <BR /><BR />Die Landesregierung hat einen Ausbau der stationären Angebote in Bruneck, Toblach und Welsberg angekündigt. Es laufen Bau- und Sanierungsprojekte bei Seniorenwohnheimen in Pfalzen, Niederdorf, Ahrntal. Das begleitete Wohnen wird in Bruneck und Kiens weiterentwickelt. Für das Pustertal ist ein Demenzzentrum vorgesehen. Um dies zu stemmen, brauche es mehr wohnortnahe Ausbildung.<h3> In 14 Monaten zum Abschluss</h3>„Bei uns und der Fachschule Arendt rennt man damit offene Türen ein“, sagt Achammer. Im Herbst starte erstmals eine duale berufsbegleitende Ausbildung, die bereits in 14 Monaten zum Abschluss führe. Abgewickelt werde sie nicht nur in Dietenheim, sondern auch im NOI Techpark Bruneck, damit man näher an die Mitte des Pustertales heranrücke. <BR /><BR />Für Bruneck werde eine fünf-jährige Fachschule für Gesundheits- und Sozialberufe anvisiert. In Modulen sollen Jugendliche sich ausbilden lassen. „Ein Angebot für Pflegehelfer, aber auch für jene, die weitermachen wollen“, so Achammer. Man sei im Gespräch mit Bruneck und Arendt. „Aber nicht für Herbst, sondern frühestens fürs Schuljahr 2027/28.