Montag, 17. September 2018

Philippinen: Suchen im Schlamm nach Todesopfern

Unter Schlamm und Schutt suchen Rettungsteams im Norden der Philippinen nach Dutzenden Opfern von Taifun „Mangkhut“.

Foto: © APA/AFP

Rettungskräfte in der Stadt Itogon gruben am Montag mit Schaufeln und Hacken in dem Schlamm, der mit Steinen, umgestürzten Bäumen und Schutt vermischt ist. Eine Schlammlawine, ausgelöst durch heftige Regenfälle, begrub hier eine Unterkunft von Bergbauarbeitern unter sich.

Laut Bürgermeister Victorio Palangdan hielten sich 40 bis 50 Menschen in dem Gebäude auf: „Wir glauben zu 99 Prozent, dass die eingesperrten Leute tot sind“, sagte er. „Wir machen weiter, bis wir alle Körper gefunden haben.“ Itogon liegt in der Provinz Benguet im Norden des südostasiatischen Landes, 198 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila.

Nach Regierungsangaben sind auf den Philippinen mindestens 65 Menschen durch den Taifun gestorben, der die Philippinen am Samstag heimgesucht hat. Weitere 49 wurden vermisst. In China hat „Mangkhut“ mindestens vier Menschen in den Tod gerissen.

apa/dpa

stol