Donnerstag, 23. November 2017

Piemont: Kindergärtnerinnen sollen Kinder misshandelt haben

Ohrfeigen, Stöße und Demütigungen, die Vorwürfe gegen drei Kindergärtnerinnen in Vercelli wiegen schwer. Sie sollen ihre Schützlinge misshandelt haben. Die Polizei nahm die drei Frauen fest.

Die zwischen drei- und fünfjährigen Kinder waren immer wieder Misshandlungen ausgesetzt.
Die zwischen drei- und fünfjährigen Kinder waren immer wieder Misshandlungen ausgesetzt. - Foto: © shutterstock

Nach der Anzeige einer Mutter im vergangenen Mai, wurden im Kindergarten, auf Antrag der Staatsanwaltschaft, Kameras installiert. Seitdem wurden im Rahmen der Aktion „Tutti giù per terra!“ 52 Misshandlungen aufgezeichnet, an die 20 davon werden als schwer eingestuft.

Laut Ermittlern sollen die drei Kindergärtnerinnen im Laufe der Zeit ein System der Unterdrückung in den Gruppen generiert haben.

Die Ermittler, so die Ansa, verhörten eine Reihe weiterer Kindergärtnerinnen, Eltern und Kinder, die in der Zwischenzeit den Kindergarten verlassen haben.

Die drei Kindergärtnerinnen sollen in den nächsten Tagen vom Voruntersuchungsrichter verhört werden. Auch die Eltern der betroffenen Kinder wie auch die Kinder selbst sollen in den nächsten Tagen angehört werden.

stol

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