Freitag, 10. April 2020

Pink: „Das ist das Schrecklichste, was ich in meinem Leben je erfahren musste“

Die US-Sängerin Pink hat vergangene Woche auf Instagram offenbart, dass sie und ihr Sohn am Coronavirus erkrankt sind. Noch dazu gilt sie als Risikopatientin. Nun hat Pink in der Talkshow von Ellen DeGeneres ihre schrecklichen Erfahrungen mit dem Virus geschildert.

US-Sängerin Pink.
US-Sängerin Pink. - Foto: © shutterstock
Am Anfang der Selbstisolation schien das größte Problem von Pink (40) die Langeweile zu sein. Nicht zuletzt deshalb hat sie sich selbst die Haare abrasiert und sich beinahe täglich betrunken. In einem auf Instagram veröffentlichten Video sagte sie dazu: „Ich weiß ja nicht wie viel ihr in der Quarantäne-Zeit schon getrunken habt, aber ich habe entschieden, daraus einen Sport zu machen.“

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Die Situation im Hause Pink’s änderte sich allerdings schlagartig. Sowohl sie als auch ihr Sohn infizierten sich mit dem Coronavirus. Wie Pink in der Talkshow von Ellen DeGeneres per Videochat berichtete, habe ihr 3-jähriger Sohn Jameson am 14. März Fieber bekommen. Innerhalb weniger Tage habe er über immer mehr Symptome geklagt und auch das Fieber habe sich drastisch erhöht. 3 Tage später sei sie dann selbst erkrankt. Pink hat seit ihrer Kindheit Asthma und deshalb gehört sie sogar zur Risikogruppe. „Ich bin mitten in der Nacht aufgewacht und konnte plötzlich kaum mehr atmen“, schilderte sie.

Die beiden haben sich daraufhin einem Coronavirus-Test unterzogen und beide wurden positiv getestet. „Als mein Sohn sich übergeben musste und über starke Brustschmerzen klagte, waren wir an dem Punkt angelangt, wo wir nicht mehr wussten, was wir tun sollten“, sagte Pink, „das ist das Schrecklichste, was ich in meinem Leben je erfahren musste.“ Mittlerweile sind Mutter und Sohn auf dem Weg der Besserung.



Nun will Pink anderen vom Coronavirus Betroffenen beistehen. So kündigte sie an, insgesamt eine Million Dollar im Kampf gegen das Coronavirus zu spenden. 500.000 Dollar sollen dabei an das University Hospital in Philadelphia gehen. „Meine Mutter hat dort 18 Jahre lang gearbeitet. Es bedeutet meiner Mutter und ihren Freunden, die dort immer noch arbeiten, sehr viel.“ Die weiteren 500.000 Dollar spendet Pink an den Covid-19-Krisenfonds des Bürgermeisters von Los Angeles.

mat