Freitag, 22. November 2019

Pistenretter starten in die Saison

In 10 Skigebieten ist das Weiße Kreuz in der Wintersaison mit Pistenrettern aktiv.

Sie sorgen für Sicherheit auf den heimischen Pisten.
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Sie sorgen für Sicherheit auf den heimischen Pisten. - Foto: © www.wisthaler.com - Harald Wisth

Neben den Skigebieten Kronplatz, Schwemmalm, Obereggen, Speikboden, Klausberg, Carezza, Reinswald, Ladurns und Gitschberg/Jochtal ist das Gebiet der Drei Zinnen für diese Wintersaison neu hinzugekommen.

Insgesamt werden etwa 60 ehrenamtliche und angestellte Pistenretter des Weißen Kreuzes Dienst leisten.

Oft widrigste Bedingungen

„Die Pistenrettung ist im Bereich des Rettungsdienstes eine ganz andere Welt, denn diese Helfer sind im Ernstfall sehr oft auf sich alleine gestellt und den Gefahren auf der Piste ausgesetzt“, betont Weiß-Kreuz-Präsidentin Barbara Siri. „Sie müssen bei oft widrigsten Witterungsbedingungen bestmögliche Hilfe leisten.“

Sie freut sich auch, dass knapp 30 Interessenten, die nicht Weiß-Kreuz-Freiwillige sind, den Weg zum Weißen Kreuz gefunden haben und in den vergangenen Monaten die anspruchsvolle Pistenretter-Ausbildung absolviert haben.

„Viele von ihnen werden im Winter als Praktikanten im Dienst sein, einige binden wir bereits voll in den Dienst ein“, kündigt Peter Micheler an, der Bereichsleiter für die Pistenrettung.


Gute Zusammenarbeit

Und Direktor Ivo Bonamico ergänzt: „Unser Pistenrettungsdienst kann sich sehen lassen, denn die Leute sind mit unserer Arbeit sehr zufrieden, was auch beweist, dass immer mehr Skigebiete unsere Dienste in Anspruch nehmen.“

Er dankt den Behörden und der Bergrettung sowie dem Betrieblichen Dienst für Rettungs- und Notfallmedizin für die bisherige gute Zusammenarbeit mit der Pistenrettung des Weißen Kreuzes.

3501 Einsätze in der Vorsaison

Übrigens: In der Wintersaison 2018/19 verzeichnete die Pistenrettung des Rettungsvereins 3501 Einsätze – Tendenz steigend. Denn in der Saison davor verzeichnete man „nur“ 3410 Rettungseinsätze.

stol