Bei dem Mann handelte es sich um einen 33-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Er sei von Einsatzkräften noch an seinem Fahrzeug gestellt und festgenommen worden, teilte die Polizei in der sächsischen Stadt mit. Er befinde sich aktuell in polizeilichem Gewahrsam.<BR /><BR />Was die Opfer betraf, so sprach die Exekutive zunächst von mehreren Verletzten. Die Hintergründe des Geschehens waren noch unklar. „Wir haben noch nicht genau die Motivation, wir wissen noch nichts über den Täter“, sagte Jung. <BR /><BR />Nach ersten Angaben fuhr der mutmaßliche Täter aus Richtung Augustusplatz kommend über die Grimmaische Straße, eine Einkaufsstraße, bis zum Markt. Auf Bildern war ein graues Auto mit beschädigter Kühlerhaube und zersplitterter Windschutzscheibe vor einem Poller zu sehen.<h3>Ministerpräsident Kretschmer: „Amokfahrt“</h3>Die Lage sei geklärt, sagte Jung in seinem Statement. „Es gibt keine Gefährdungslage mehr.“ Die Polizei sprach zunächst von einer „unübersichtlichen Lage“. Es gebe einen „Großeinsatz“. „Die Rettungskräfte haben einen Massenanfall von Verletzten ausgerufen, die Polizei ist mit vielen Kräften im Einsatz“, erklärte die Polizei. „Der Fahrzeugführer wurde festgenommen, von ihm geht derzeit keine Gefahr mehr aus.“<BR /><BR />Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ging bei dem tragischen Geschehen in Leipzig von einer mutmaßlichen „Amokfahrt“ aus. „Das erschüttert mich zutiefst. Ich bin in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien. Den Verletzten wünsche ich Kraft und schnelle Genesung. So eine Tat macht uns sprachlos – und sie macht uns entschlossen“, sagte Kretschmer. „Wir werden alles daransetzen, sie schnell und vollständig aufzuklären. Der Rechtsstaat wird mit aller Konsequenz handeln.“ Jetzt werde es darum gehen, füreinander da zu sein. „Sachsen hält zusammen.