Sonntag, 17. Mai 2020

Plasmatherapie als „Hoffnungsbringer“

Die Antikörper-Therapie mittels Blutplasma ist eines der zentralen Forschungsgebiete im Kampf gegen Covid-19. Auch in Italien laufen aktuell diverse Studien, u.a. an den Kliniken von Pavia und Mantua, mit denen etwa die Provinz Trient kooperiert. Wie die Sonntagszeitung „Zett“ berichtet ist Südtirol jedenfalls gerüstet für diese ausschließlich intensivmedizinische Behandlung.

In die Plasmatherapie setzen viele Experten große Hoffnung.
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In die Plasmatherapie setzen viele Experten große Hoffnung. - Foto: © shutterstock
Gelingt es irgendwann, dem Coronavirus den Garaus zu machen, also etwa mittels Impfung? Oder mit welchen Medikamenten bzw. Therapien können die Symptome dieser Krankheit in den Griff bekommen bzw. zumindest behandelt werden?

Das sind jene Fragen, vor denen die Gesundheitsbehörden und somit auch die medizinische Forschung seit Ausbruch von Sars-CoV-2 stehen. Derweil aber auf absehbare Zeit – laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) – trotz intensiver Forschung kein (auch temporärer) Impfstoff verfügbar sein wird, etabliert sich zunehmend die Plasmatherapie als oft propagierter „Heilsbringer“.

z/jov

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