Wir haben uns bei SBB-Bergbauernvertreter Alberich Hofer und SSB-Obmann Daniel Gasser zur aktuellen Lage erkundigt, beide haben ihre Rinder von der Alm geholt. <BR /><BR /><BR />„Wir haben die Rinder rechtzeitig in tiefer gelegene Weiden getrieben, dort können sie in Ruhe weitergrasen“, sagt Alberich Hofer, Bergbauernvertreter im Südtiroler Bauernbund (SBB) und seines Zeichens selbst Mitglied einer Alminteressentschaft im Gebiet von Pfelders.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1072152_image" /></div> So wurden mehrere 100 Stück Vieh von den vielen Almen (u. a. Lazinser Alm, Schneidalm, Faltschnalalm, Timmelsalm), die durchwegs auf einer Höhe von 2000 Metern und auch etwas drüber liegen, vor dem frischen Schnee in Sicherheit gebracht. „Das sind typische Wintereinbrüche, die auch mitten im Sommer mal vorkommen können, aber dank unserer sehr erfahrenen Hirten brauchen wir uns um das Wohl unserer Tiere keine Sorgen zu machen“, sagt Hofer. <BR /><BR /><b>Rinder fühlen sich auf der Alm am wohlsten</b><BR /><BR />Nun wartet man ab, wie sich die Wettersituation weiterentwickelt, aber aller Voraussicht nach wird am geplanten Termin der Almabtriebe nicht gerüttelt. Schließlich fühlen sich die Tiere auf der Alm sowieso am wohlsten, das Dasein im Stall während der Wintermonate dauert lang genug. <BR /><BR /><BR />Ähnlich entspannt bewertet Daniel Gasser die Lage. Der SBB-Obmann hat gestern Vormittag rund 15 Jungtiere von der Alm geholt, auch diese liegt auf 2000 Meter in den Sarntaler Alpen und wurde ordentlich angezuckert. Auch er optierte für tiefer gelegene Wiesen, der tatsächliche Abtrieb wird später abgewickelt. „Man wird nun schauen müssen, was noch kommt, vor allem im Bereich des Alpenhauptkamms sind weitere Schneefälle vorhergesagt“, gibt er zu bedenken. <BR /><BR />Die Rinder lassen sich von den widrigen Wetterverhältnissen also kaum beeindrucken – ganz im Gegensatz zu den allermeisten Zweibeinern.