Ploner reagiert damit auf die Antworten von Landesrätin Rosmarie Pamer auf seine Nachfrage in Sachen Erleichterungen für das Ehrenamt. <BR /><BR />Darin listet Pamer für die vergangenen zwei Jahre zwar Informationsveranstaltungen „zur bestmöglichen Unterstützung des Südtiroler Vereinswesens“ auf, auch zu den nun anstehenden Kontrollen (wir haben berichtet). Doch: „Information über Bürokratie ist kein Bürokratieabbau“, findet Ploner, „Infoveranstaltungen und Beratungen mögen sinnvoll sein, ändern aber nichts an der eigentlichen Belastung für die Vereine“, so der Abgeordnete. <BR /><BR />Für die Erleichterungen verweist Landesrätin Pamer auf das neue zügiger Umsetzung man derzeit arbeite, „damit jene Vereine oder Stiftungen, die nicht in den Dritten Sektor eintreten möchten, die mit dem Landesgesetz verbundenen Vorteile nutzen können“. <BR /><BR />Und da bringt laut Pamer das Landesregister Vereinfachungen mit sich: „Das Landesverzeichnis wird digital geführt und soll den öffentlichen Ämtern ermöglichen, unmittelbar auf die registrierten Daten der Vereine zugreifen zu können. Dies dient der Vereinfachung der Verwaltungsvorgänge und der Reduzierung des bürokratischen Aufwands für die Vereine. (...) Für im Landesverzeichnis eingetragene Organisationen kann ein vereinfachter Zugang zu Landes- und Gemeindeförderungen vorgesehen werden.“ Prinzipiell hätten Vereine, „die auf eine RUNTS-Eintragung verzichten und lediglich im Landesverzeichnis eingetragen sind, den Vorteil eines geringeren Verwaltungsaufwands, da die mit der RUNTS-Eintragung verbundenen speziellen formalen und buchhalterischen Verpflichtungen entfallen.“ <BR /><BR />Die Südtiroler Informatik AG (SIAG) arbeite „bereits an der technischen Umsetzung des Portals, auf dem das Landesverzeichnis digital geführt wird“. Noch ist aber ein wesentliches Problem nicht aus der Welt: „die Änderung der Durchführungsbestimmung, die den Körperschaften im Landesverzeichnis ermöglichen soll, jenen Teil des Vermögenszuwachses nicht übertragen zu müssen, der auf Vergünstigungen zurückzuführen ist, die nicht in staatlicher Zuständigkeit liegen“. <BR /><BR />Das, sagt SVP-Senator Meinhard Durnwalder, „sollte innerhalb Juni soweit sein.“