Sonntag, 26. Februar 2017

Polar-Einsatz: Ein zweites Leben im ewigen Eis

Rund 20 Jahre lang war er ein verlässlicher Partner, wenn es darum ging, Menschenleben zu retten: Jener Helikopter des Typs BK117, der als Landesrettungshubschrauber Pelikan 2 seinen Dienst versah. Nach der Ausmusterung der alten Modelle vor zwei Jahren hat der Hubschrauber nun selbst ein zweites Leben erhalten - im ewigen Eis der Antarktis.

Pelikan 2 war gestern: Die BK117 heißt mittlerweile D-HARK und fliegt das deutsche Forschungsschiff "Polarstern" in der Antarktis an. - Foto: Heliservice International
Badge Local
Pelikan 2 war gestern: Die BK117 heißt mittlerweile D-HARK und fliegt das deutsche Forschungsschiff "Polarstern" in der Antarktis an. - Foto: Heliservice International

Nach 20 Jahren treuen Dienstes war im Februar 2015 Schluss. Die alten, weiß-orangen Rettungshubschrauber, die mehrere tausend Stunden durch Südtirols Lüfte geflogen waren, um Menschenleben zu retten, hatten ausgedient und wurden durch neue Modelle ersetzt.

Doch für einen der beiden Helikopter war das der Beginn einer langen Reise. Der vormals als Pelikan 2 bekannte Flugkörper wurde nämlich an das deutsche Helikopter-Unternehmen "Heli-Service international" verkauft, anschließend für rund 250.000 umgerüstet und schließlich bereit gemacht für eine besondere Mission: den Einsatz auf dem Forschungsschiff "Polarstern" in der Antarktis.

Z/ch/stol/deb

_______

Die ganze Geschichte zum Einsatz des ehemaligen Pelikan 2 im ewigen Eis lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett".

 

stol