Thaler wird des Betrugs und des Amtsmissbrauchs verdächtigt, Tappeiner auch des Betrugs sowie der externen Beihilfe zum Amtsmissbrauch (extern deshalb, weil er kein öffentliches Amt bekleidete). Thaler geriet als Verantwortliche für die Rentenreform und in ihrer damaligen Eigenschaft als Regionalratspräsidentin ins Visier der Fahnder. Tappeiner hatte die Höhe der Polit-Vorschüsse berechnet.Die Ermittler glauben, Indizien zu haben, wonach der Auftrag an ihn ging, weil man sich von ihm vorteilhNa seaftere Berechnungen erwartet habe als jene des Experten Stefano Visintin. Ob die eine Berechnung wirklich vorteilhafter als die andere war, ist aber nicht bewiesen und könnte möglicherweise erst durch ein entsprechendes Gutachten festgestellt werden.Thaler und Tappeiner: Unschuldsvermutung Vorverhandlungsrichter Pappalardo entschied sich gestern dagegen, ein solches in Auftrag zu geben. Möglicherweise wird dies im Rahmen des Hauptverfahrens geschehen, die am 19. September beginnt. Für Thaler und Tappeiner gilt die Unschuldsvermutung.Der Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung wurde für beide – ebenso wie für Florian Schwienbacher, Generaldirektor von Pensplan Invest - fallen gelassen.Für Schwienbacher ist das Verfahren damit beendet. D/rc