Dienstag, 16. Juni 2015

Polizei-Chaos am Brenner: Das sagt die Quästur

Im Fall der sechs burgenländischen Polizisten, die bei Kontrollen am Brenner am 28. Mai von einem italienischen Kollegen aufgehalten wurden, hat sich am Dienstagabend die Bozner Quästur zu Wort gemeldet.

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Foto: © D

Die österreichische Presseagentur APA hatte am Dienstag auf eine Meldung des Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit Sven Knoll hin erklärt, der italienische Staatspolizist sei "von dem bilateralen Vertrag zwischen Österreich und Italien nicht informiert gewesen und habe sich durch das Auftreten der sechs Burgenländer in Uniform samt Dienstwaffe 'irritiert' gefühlt." (STOL hat berichtet)

In der Aussendung wurde erklärt, dass bereits öfter in Südtirol, auch von deutschen Polizisten, Kontrollen durchgeführt wurden, sogar in Bozen.

Quästur: Im Ausland nur als Beobachter

Die Quästur Bozen hat sich am Abend zu den Berichten geäußert und betont, dass kein Polizist eigenständig in ausländischem Gebiet Kontrollen durchführen dürfe.

Er dürfe im Rahmen der Zusammenarbeit lediglich als Beobachter tätig sein.

stol

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