Dienstag, 12. März 2019

Polizei sucht in Brandenburger See nach Rebecca

Die Berliner Polizei hat ihre Suche nach der Leiche der verschwundenen Rebecca in Brandenburg wieder aufgenommen. Am Dienstag war die Polizei am Wolziger See 50 Kilometer südöstlich von Berlin unterwegs. Dabei war nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auch das Technische Hilfswerk (THW) mit Booten. Die Pressestelle der Polizei konnte das zunächst noch nicht bestätigen. Der RBB hatte zuvor darüber berichtet.

Die Suche nach Rebecca wurde am Dienstag wieder aufgenommen. - Foto: Polizei Berlin
Die Suche nach Rebecca wurde am Dienstag wieder aufgenommen. - Foto: Polizei Berlin

Bereits von Donnerstag bis Samstag hatten Polizei-Hundertschaften sowie Experten mit speziellen Leichensuchhunden einen Wald in der Gegend durchkämmt. Der Wolziger See liegt in der Nähe des Waldstücks und des angrenzenden kleinen Ortes Kummersdorf. Gefunden wurde allerdings nichts. (STOL hat berichtet)

Hinweise aus der Bevölkerung sollen in die Gegend nahe der Autobahn zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) geführt haben. Das Auto des verdächtigen Schwagers des 15-jährigen Mädchens war am Tag des Verschwindens und am Tag danach auf der Autobahn erfasst worden.

Schwager weiter in U-Haft

Der verdächtige Schwager des 15-jährigen Mädchens sitzt weiter in Untersuchungshaft. Ob ein Anwalt des 27-jährigen Deutschen bereits einen Antrag auf Haftprüfung gestellt habe, sagte der Polizeisprecher nicht. Mit so einem Antrag können Rechtsanwälte ihre Mandanten aus der Untersuchungshaft holen.

Rebecca war vor rund drei Wochen verschwunden. Zuletzt war sie in der Wohnung ihrer Schwester und ihres Schwagers. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht verließ und dort getötet wurde. Weil das Auto des Schwagers, eines Deutschen, am Tag des Verschwindens und am Tag danach in Brandenburg registriert wurde, bat die Polizei um Hinweise, die zu Hunderten eingingen.

dpa

stol