Montag, 29. Oktober 2018

Polizei warnt vor Internet-Betrügern

In Südtirol ist es in vergangener Zeit wieder gehäuft zu unterschiedlichen Formen von Internet-Betrug gekommen. Vor allem Unternehmen sind davon betroffen.

Durch neue Technologien haben sich auch die Formen von Kriminalität und Betrug verändert.
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Durch neue Technologien haben sich auch die Formen von Kriminalität und Betrug verändert. - Foto: © APA/DPA

Die Post-und Kommunikationspolizei Bozen ruft alle BürgerInnen zu besonderer Achtsamkeit auf, da verschiedene Arten von Cyber-Crime in Südtirol erneut aktuell sind. In den vergangenen Tagen wurden in der Nähe von Bozen Unternehmen per E-Mail dazu aufgefordert, Überweisungen von über 10.000 Euro an einen scheinbaren Unternehmensinhaber im Ausland zu tätigen.

In anderen Fällen wurden Unternehmen von scheinbaren Lieferanten gebeten, die Kosten für eine tatsächlich erfolgte Sendung an ein unbekanntes Konto zu überweisen.  

Woher Internet-Betrüger Kontaktinformationen erhalten

Früher erhielten die Betrüger Informationen über ein Unternehmen, indem sie in den Papierabfällen der Firmen stöberten. Heute finden Betrüger die nötigen Informationen im Internet. Es wird unter anderem Gebrauch von "Social Engineering" -Aktivität und OSINT-Techniken (Akronym der englischen Wörter „Open Source INTelligence“) gemacht.  Informationen werden aus frei verfügbaren, offenen Quellen oder Phishing.

Immer wieder werden den Behörden Fälle gemeldet, in denen Betriebe tatsächlich Beträge auf die betrügerischen Konten überweisen und erst später auf den Betrug aufmerksam werden. Dann ist es aber bereits zu spät. Sobald Überweisungen auf die „falschen“ Konten gemacht worden sind, können diese nicht mehr storniert werden. Vorsicht ist deshalb im Vorfeld geboten!

stol

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