<BR /><BR />Die Ordnungshüter mussten am vergangenen 15. Februar im Drususstadion gleich mehrere gefährliche Situationen entschärfen. Nach dem Schlusspfiff beim FC Südtirol-Heimspiel gegen Sampdoria soll ein 33-Jähriger aus Genua versucht haben, sich mit seinem Minivan unter die Busse voller Fans zu mischen. <h3> Gepanzertes Polizeiauto stoppt Minivan </h3>Mit einem gepanzertem Polizeifahrzeug konnten die Beamten den Mann am gefährlichen Manöver zu hindern. Laut Aussendung der Quästur habe der Verdächtige mit seinem Manöver beabsichtigt, Unruhe unter den Zuschauern zu stiften. <BR /><BR />Doch das hielt ihn nicht davon ab, die Polizisten zu beleidigen und seinen Mittelfinger aus dem Fenster zu strecken. Aber nicht genug: Aus dem Fahrzeug des 33-Jährigen flog plötzlich eine Bierflasche, die das Polizeiauto traf. <BR /><h3> Beamten Schnittwunde zugefügt </h3>Der Kommissar der Quästur, der an Bord saß, stieg aus dem Streifenwagen und näherte sich dem Minivan: Darin hielt sich offenbar nicht nur der 33-jährige Lenker auf, sondern auch weitere Hooligans. Allesamt hielten laut Informationen der Polizei Bierflaschen in der Hand – und standen kurz davor, diese ebenfalls zu werfen. <BR /><BR />Der Lenker soll die Überraschung des Polizeibeamten ausgenutzt haben, um ihn anzugreifen: Der 33-Jährige soll den Ordnungshüter zerkratzt und mit Faustschlägen traktiert haben. Beim Versuch, den Beamten am Hals zu packen, soll er ihm eine Schnittwunde am Hals zugefügt haben. <h3> Nicht das erste Stadionverbot für 33-Jährigen </h3>Angesichts des gefährlichen Verhaltens des 33-Jährigen und weil ihm in Vergangenheit bereits ein Stadionverbot auferlegt worden war, ergriff Quästor Paolo Sartori dieselbe Maßnahme gegen den Mann – für die Dauer von 10 Jahren. <BR /><BR />Die Quästur berichtet anschließend von einem weiteren Vorfall während des Heimspiels vom 15. Februar: 2 weitere in Genua wohnhafte Zuschauer 37 und 40 Jahre alt) sollen auf der Tribüne mehrere Rauchgranaten angezündet und fallengelassen haben. <BR /><BR />Dadurch hätten sie die vielen Zuschauer – darunter auch Familien – die Schulter an Schulter auf der Tribüne saßen, in Gefahr gebracht, heißt es in der Aussendung.<h3> 4 und 5 Jahre Stadionverbot für 2 weitere Genueser </h3>Beide wurden von den Beamen angezeigt – darüber hinaus belegte Quästor Paolo Sartori beide mit einem Stadionverbot. Demnach darf der 40-Jährige in den nächsten 4 Jahren keine Sportveranstaltung besuchen bzw. sich nicht einmal in der Nähe der jeweiligen Austragungsorte aufhalten. <BR /><BR />5 Jahre Stadionverbot wurden hingegen dem 37-Jährigen auferlegt, weil er bereits Vorstrafen aufgewiesen haben soll, heißt es in der Pressemitteilung.