Montag, 16. Mai 2016

Popstars und Pferdeparaden für Elizabeth II. auf Schloss Windsor

Mit einem auch filmischen Rückblick auf mehr als 60 Jahre Regentschaft sind am Sonntag die viertägigen Jubelfeiern zum 90. Geburtstag von Königin Elizabeth II. auf Schloss Windsor zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt stand die Pferde-Leidenschaft der Monarchin, aber auch internationale Künstler traten bei der Veranstaltung auf dem Gelände ihrer Wochenendresidenz westlich von London auf.

Stilgerecht wurden Queen Elizabeth II. und ihr Gemahl Prinz Philip mit einer Pferdekutsche zur großen Geburtstagsparty gefahren.
Stilgerecht wurden Queen Elizabeth II. und ihr Gemahl Prinz Philip mit einer Pferdekutsche zur großen Geburtstagsparty gefahren. - Foto: © LaPresse

Mehr als 900 Pferde waren an den Darbietungen beteiligt, die die Königin gemeinsam mit ihrem Ehemann Prinz Philip und mehreren Mitgliedern der königlichen Familie verfolgte.

Zwischen den filmischen Rückblicken auf das Leben der Königin gab es aber nicht nur Reitvorstellungen, auch Popstars wie Kylie Minogue, James Blunt, Gary Barlow und der Tenor Andrea Bocelli sangen für die Königin. Schauspieler wie Helen Mirren, die für ihre filmische Darstellung der Queen einen Oscar gewonnen hatte, sprachen über das Leben der Monarchin, die seit 64 im Amt ist.

Zum Abschluss der Veranstaltung vor 6.000 Zuschauern sang Shirley Bassey ihren James-Bond-Hit „Diamonds are forever“. Anschließend stimmten alle 1500 Teilnehmer der Show in der Arena gemeinsam mit den Zuschauern „Happy birthday“ an, gefolgt von der Nationalhymne „God Save the Queen“. 

Daraufhin stieg Königin Elizabeth in die Arena hinunter und schüttelte jedem der Musik-Stars zum Dank die Hand. Die hatten sich brav unterhalb der Ehrentribüne aufgereiht – und sahen glücklich aus, dass sie an diesem Abend dabei sein durften.

Ihren eigentlichen Geburtstag am 21. April begeht die Queen traditionell eher ruhig. Mitte Juni folgt dann eine dritte Feierrunde mit Dankgottesdienst, der traditionellen Geburtstagsparade „Trooping the Colour“ am 11. Juni in London und einem großen Fest vor dem Buckingham-Palast, dem „Patron's Lunch“.

apa/afp

stol