Donnerstag, 16. August 2018

Postpolizei warnt vor falschen Darlehen

Bei der Post- und Kommunikationspolizei Abteilung Bozen sind kürzlich einige Meldungen von Bürgern eingegangen, die Opfer von Betrügereien durch nicht existierende Firmen bzw. Kreditinstitute wurden, welche Kredite zu besonders vorteilhaften Konditionen anbieten.

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Foto: © shutterstock

Die Personen haben von dieser Möglichkeit durch Werbung, im Fachbegriff Banner erfahren, die auf den Webseiten erscheinen.

In einem Fall kontaktierte ein Bürger nach dem Lesen dieser Werbung ein Kreditinstitut, das er als solches glaubte, mit Sitz in einem anderen Land. Danach folgte ein Austausch von Unterlagen mit einem vermeintlichen Beamten dieses Instituts. Die Unterlagen waren so gut verfasst, dass der Mann nicht bemerkte, dass er es mit Verbrechern zu tun hatte.

Die Betrüger ließen ihr Opfer wissen, dass das Darlehen gewährt wird. Vorher müsse der Begünstigte der Bank aber selbst einen Geldbetrag vorstrecken, um eine Versicherungspolice zu decken. Dies sollte mit einem "Money Transfer"-System erfolgen.

Das Opfer, das sich des Geschehens nicht bewusst war, schickte also einen Geldbetrag in Höhe von 1000 Euro an die vermeintliche Bank, in der Überzeugung, dass diese Bank ihm später das Darlehen gewähren würde.

Später folgte von der Schein-Bank ein weiterer Antrag, um andere Ausgaben im Zusammenhang mit der Gewährung des Darlehens vorzustrecken. In diesem Fall durch eine Banküberweisung auf ein Kontokorrent bei einem Kreditinstitut eines anderen Landes.

Zum Glück bemerkte das Opfer die Täuschung und nachdem es die Überweisung angeordnet hatte, konnte er sie stornieren, um weitere Schäden zu vermeiden.

Die Post- und Kommunikationspolizei ersucht die Bürger bei Verhandlungen mit Kreditinstituten vorsichtig zu sein und diese erst dann fortzuführen, nachdem man sich der Seriosität dieser Institute vergewissert hat.

stol

stol