Donnerstag, 24. Mai 2018

Postpolizei warnt vor „falschen“ Freunden im Netz

Die Post -und Kommunikationspolizei in Bozen hat am Donnerstag vor einer neuen Masche von Betrügern in den sozialen Netzwerken gewarnt.

Die Postpolizei warnt vor Betrügern in den sozialen Netzwerken. - Foto: Postpolizei
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Die Postpolizei warnt vor Betrügern in den sozialen Netzwerken. - Foto: Postpolizei

Die Opfer dieser Betrüger sind vorwiegend Frauen. Sie erhalten eine scheinbar harmlose Freundschaftsanfrage von Männern, oft auch aus dem Ausland, die sich als Polizisten ausgeben oder angeben, ähnliche Berufe mit sozialem Prestige auszuüben. Doch diese virtuellen Freundschaften entpuppen sich oft als äußerst unangenehm.

Haben die Frauen nämlich die Anfrage einmal angenommen, versuchen die Männer ihre Opfer „psychisch“ zu manipulieren. Sie geben vor, in Schwierigkeiten zu sein, etwa medizinische Behandlung zu benötigen, aber dafür nicht das nötige Geld zu besitzen. Sie versuchen das Mitleid der Frauen zu erlangen, sind lästig und lassen nicht locker und fordern sie schlußendlich auf, Geld zu schicken.  

In Südtirol habe es bereits einige Opfer dieser Betrugsmasche gegeben, welche einen Schaden von einigen tausend Euro erlitten haben. Die Postpolizei rät daher allen Benutzern sozialer Netzwerke, vorsichtig zu sein und nur jene Personen als „Freunde“ zu akzeptieren, die man bereits aus dem wirklichen Leben kennt.

Für weitere Informationen können sich die Bürger an die Post- und Kommunikationspolizei  Bozen unter der Rufnummer 0471/531413 wenden.

stol

stol