Montag, 13. August 2018

Postpolizei warnt vor gefährlichen Emails

Die Post- und Kommunikationspolizei von Bozen warnt vor Emails, die von vermeintlichen Institutionen wie Stromanbietern oder Kurierdiensten stammen, in Wahrheit jedoch gefährliche Schadsoftwares beinhalten.

Diese Emails locken mit vermeintlichen Rückerstattungen.
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Diese Emails locken mit vermeintlichen Rückerstattungen. - Foto: © shutterstock

Wie die Post- und Kommunikationspolizei von Bozen berichtet, gehen in den letzten Tagen mehrere Meldungen von Bürgern ein, die fragwürdige Emails erhalten. Diese scheinen auf den ersten Blick von Dienstleistern (zum Beispiel Strom- oder Telefonanbietern), von Post-Kurieren oder von institutionellen Behörden zu stammen, in Wahrheit haben sie aber nichts damit zu tun.

Diese Emails informieren die Empfänger über vermeintliche Rückerstattungen oder versuchen auf andere Weise ihr Interesse zu wecken. Um weitere Informationen zu erhalten werden die Empfänger dazu animiert einen Link oder einen Anhang zu öffnen.

Die Post- und Kommunikationspolizei empfiehlt daher weder auf diese Links zu klicken noch eventuelle Anhänge zu öffnen, da dies dazu führen könnte, dass eine Malware (Schadsoftware) installiert werden oder, dass sensible Daten gestohlen werden könnten.

Hinweise für Benutzer:

1) Emails nicht unüberlegt öffnen. Besondere Vorsicht gilt bei Anhängen oder Links.

2) Verwenden Sie den Computer nicht mit einem Administratorenprofil und vermeiden Sie so die automatische Installation von schädlichen Softwares.

3) Machen Sie so oft wie möglich ein Daten-Backup und halten Sie das Antivirusprogramm immer auf dem neuesten Stand.

stol

stol