Dies befürchten zumindest die italienischen Verbraucherverbände Adusbef und Federconsumatori. Sie kündigen einen „harten Schlag“ für Italiens Familien an.Fünf Prozent mehr: Preise für Essen und Autoversicherung steigenDenn die Preise für Lebensmittel sollen laut den Verbänden im Jahr 2013 um bis zu fünf Prozent steigen, genauso wie die Autoversicherung.Für eine Familie bedeute dies fehlendes Geld in der Brieftasche – im ersten Fall fehlten rund 300 Euro, im zweiten rund 60 Euro.Zudem stiegen die Tarife für die Handwerker und jene für Flughäfen, genauso wie Mautgebühren und die Preise für Zugtickets.Darüber hinaus müsse man 2013 auch mit höheren Rechnungen für Strom, Gas und Wasser rechnen, so die Verbände.RAI-Gebühr 1,5 Euro teurerAuch die Preise für Briefmarken und Einschreibebriefe („raccomandata“) stiegen an; etwas mehr Geld kostet auch die RAI-Gebühr, die um 1,5 Euro steigt.Dazu kämen die Gebäudesteuer Imu und die Erhöhung der Mehrwertsteuer Iva ab Juli.Erhöhungen „unerträglich“ für FamilienZusammengefasst: Das kommende Jahr werde in jeder Hinsicht „dramatisch“, meinen die Verbraucherverbände.Die Erhöhungen seien „unerträglich für die Familien“, die schon jetzt in einer kritischen Lage seien, so Adusbef und Federconsumatori.Zudem hätten die Preissteigerungen enorme Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft, die auch weiterhin die Rechnung mit einer anhaltenden Konsumkrise machen müsse, warnen die Verbraucherverbände.stol