Vom 3. bis zum 6. Juni wird das Haus Goethe in Bozen zum Zentrum für politische Zukunftsfragen. In den Räumen des Forums Prävention dreht sich alles um die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger wieder zu den eigentlichen Hauptdarstellern der Politik werden können, anstatt nur genervte Zuschauer zu sein.<h3>Bürger müssen sich einmischen</h3>Die Initiatoren der Demokratie Gespräche sparen nicht mit Gesellschaftskritik. Die Demokratie sei in ihrer aktuellen Form unbefriedigend und in der jetzigen Konstellation nicht in der Lage, die drängenden, erdrückenden Probleme unserer Zeit zu lösen. Vielerorts sei sogar zu beobachten, dass Herrschende versuchen, demokratische Strukturen wieder in autoritäre Systeme umzubauen.<BR /><BR />„Die Demokratie hat es dringend nötig, dass wir Bürger uns intensiv um sie bemühen“, heißt es in einer Aussendung der Veranstalter. Am besten geschützt sei das System dann, wenn es von der Bevölkerung aktiv weiterentwickelt und nicht einfach den gewählten Vertretern überlassen werde.<h3> Mitbestimmung als beste Prävention</h3>Echte Mitbestimmung und Teilhabe seien die beste Prävention für ein gelingendes Gemeinschaftsleben, mehr Lebenszufriedenheit und einen sorgsamen Umgang mit der Welt.<BR /><BR />Das Motto „DEMOKRATIE NONSTOP“ soll dabei verdeutlichen, dass es zum demokratischen System keine Alternative gibt und der Einsatz für eine bessere, widerstandsfähigere Gesellschaft ohne Pause weitergehen muss. Inspiriert von Thomas Jeffersons Idee der Selbstregierung durch das Volk, soll die Demokratie in Bozen wieder an ihre Ursprünge herangeführt und vervollständigt werden.<BR /><BR />An den vier Veranstaltungstagen erhalten die Teilnehmer prominente Unterstützung: Experten und engagierte Menschen aus nah und fern begleiten die Boznerinnen und Bozner bei der gemeinsamen Suche nach einer echten, integralen Demokratie.