Das Titularfest findet am morgigen Donnerstag um 9 Uhr im Brixner Dom statt, dem der aus Leifers stammende Erzbischof Giampietro Dal Toso vorsteht.<BR /><BR /> Der Apostolische Nuntius in Jordanien und Zypern wird auch die Predigt halten. Anschließend stellt Diözesanarchivarin Erika Kustatscher im Priesterseminar ihr neues Buch über die Kanoniker und Kapläne am Dom zu Brixen vor. Die Priestervereinigung Foedus Sacerdotale wurde 1533 in Brixen gegründet und hatte in der Vorhalle des alten Doms eine eigene Kapelle. Seit dem Neubau des Doms hat sie am von ihr errichteten Salvator-Altar ihren Sitz. <BR /><BR />Ziel der Vereinigung ist die Pflege der Solidarität unter den Priestern sowie das Gebet für die lebenden und verstorbenen Mitglieder. Derzeit gehören der Gemeinschaft etwa 68 Priester aus der Diözese Bozen-Brixen und 38 Priester aus der Diözese Innsbruck an.<h3> Gottesdienst zum Titularfest</h3>Die Gemeinschaft kommt in besonderer Weise in der jährlichen Feier ihres Titularfestes zum Ausdruck. Dieses findet traditionell am Fest der Verklärung des Herrn, dem 6. August, im Brixner Dom statt. Dabei wird am Salvator-Altar das lateinische Gebet des Foedus Sacerdotale gesprochen. Dem Festgottesdienst steht heuer Erzbischof Giovanni Pietro Dal Toso vor. <BR /><BR />Der gebürtige Leiferer wurde 1987 zum Priester der Diözese Bozen-Brixen geweiht und ist seit 2023 Apostolischer Nuntius in Jordanien und Zypern. Zuvor war er unter anderem Präsident der Päpstlichen Missionswerke und Sekretär des Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen.<h3> Neues Buch über den niederen Klerus am Brixner Dom</h3>Im Anschluss an den Gottesdienst stellt die Direktorin des Diözesanarchivs Brixen, PD Dr. Erika Kustatscher, ihr neues Buch „Kanoniker und Kapläne um die Kathedrale. Der niedere Klerus am Dom zu Brixen in siebeneinhalb Jahrhunderten“ vor. Die Publikation beleuchtet erstmals umfassend die Geschichte jener Priester, die über Jahrhunderte das liturgische und seelsorgliche Leben am Brixner Dom mitgetragen haben. Damit ergänzt sie die bisherige Forschung zur Geschichte des Domkapitels wesentlich.