Am Freitag ging in der Bozner Quästur der Notruf einer Frau ein, die in ihrer Wohnung von einem Mann mit einem Messer bedroht wurde. Die Beamten der Bozner Quästur machten sich daraufhin umgehend auf dem Weg zum Einsatzort.<BR /><BR />Vor Ort angekommen, trafen sie auf einen bereits polizeibekannten 45-jährigen Pakistaner, der in der Wohnung randalierte. Die Polizisten stoppten den Mann und nahmen ihn fest. <BR /><BR />Mithilfe der Aussagen der beiden Frauen konnten die Behörden den Tathergang rekonstruieren: Wie sich herausstellte, handelte es sich bei den beiden Frauen um 2 brasilianische Prostituierte im Alter von 57 und 33 Jahren, die ihre Dienste im Internet angeboten hatten. <BR /><BR />Dort hatte der Pakistaner Kontakt mit einer der Damen aufgenommen und ein Treffen in der angemieteten Wohnung vereinbart. Nach Beendigung der Dienstleistung begann der Mann plötzlich die Prostituierte lautstark zu bedrohen und forderte das bezahlte Geld zurück.<h3> Pfefferspray setzt den Angreifer außer Gefecht</h3>Obwohl der Freier das Geld zurückerhalten hatte, beruhigte er sich nicht und holte ein Messer aus der Küche. Die Mitbewohnerin der Bedrohten wurde auf die Schreie ihrer Landsfrau aufmerksam und eilte herbei, um den Angreifer zur Vernunft zu bringen.<BR /><BR />Da ihre Bemühungen erfolglos blieben, griff sie zu einem Pfefferspray, womit sie den Mann für einige Augenblicke außer Gefecht setzen konnte. Dies ermöglichte es den beiden Frauen, ins Schlafzimmer zu flüchten und die Polizei zu alarmieren.<BR /><BR /> Der 45-jährige A. R. wurde nach seiner Festnahme auf die Bozner Quästur gebracht und wegen schwerer Bedrohung mit einer Waffe angezeigt. Infolge des Vorfalls ordnete Quästor Paolo Sartori die Ausweisung des Mannes aus dem Staatsgebiet an.