Giulia hatte erfahren, dass er zeitgleich eine andere Beziehung hatte und zwar zu einer 23-jährigen Engländerin. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/die-2-frauen-in-inniger-umarmung-kurze-zeit-spaeter-ist-giulia-tot" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier erfahren Sie mehr.)</a><h3> „Ich wurde von etwas ergriffen, dass unerklärlich bleiben wird“</h3>Zu Prozessbeginn bat der Angeklagte für seine „Unmenschlichkeit“ um Verzeihung. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="984793_image" /></div> <BR />„Ich entschuldige mich, aber das wird niemals ausreichen“, sagte der ehemalige Barkeeper im Mailänder Armani-Hotel in einer Erklärung vor Gericht. „Ich wurde von etwas ergriffen, das immer unerklärlich bleiben wird. An diesem Tag habe ich das Kind getötet, das ich bereit war zu empfangen und an diesem Tag bin auch ich gestorben. Ich bin hier und spreche, aber ich bin nicht mehr am Leben. Ich bitte nicht darum, dass diese Entschuldigung angenommen wird, denn ich spüre jeden Tag, was es bedeutet, ein Kind zu verlieren “, schloss er, bevor er in Tränen ausbrach. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="984796_image" /></div> <BR /><BR />Die Schwester und der Vater des Opfers verließen den Gerichtssaal als der Angeklagte das Wort ergriff. Die Mutter und der Bruder Tramontanos blieben dagegen sitzen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="984799_image" /></div> <BR /><BR />Nach dem Mord hatte Impagnatiello versucht, die Leiche zu verbrennen, um seine Tat zu vertuschen. Das Paar lebte zusammen in Senago in der Provinz Mailand. Giulia Tramontano hatte sich vor ihrem Tod noch mit der Engländerin getroffen, mit der der Barkeeper eine Affäre unterhielt. Während des Gesprächs wurde beiden Frauen klar, von ihm hintergangen worden zu sein. Als Giulia von Impagnatiello eine Erklärung forderte, tötete er sie.<h3> Keine Anzeichen von Verteidigung</h3>Beim Prozess ging es u.a. wie Giulia ermordet wurde. Ein tödlicher Messerstich durchtrennte die Halsschlagader. Es gab keine Anzeichen für eine Verteidigung. Die Stichwunden waren fast alle im Oberkörper, eine Wunde war im Gesicht, eine Lunge wurde durchbohrt. <BR /><BR />Gefunden wurden Kreditkarte, Führerschein und Bankomatkarte des Opfers. Sie wurden in einem Abfluss entdeckt, in den Impagnatiello auch das Handy der Frau geworfen hatte. Den Pass Tramontanos hatte der Täter zuvor verbrannt. Auf der Treppe zur Garage, wo Impagnatiello die Leiche von Giulia Tramontano am Abend des 27. Mai versteckt hatte, entdeckte man Blutspuren. Impagnatiello sitzt seit dem Mord in Mailand in U-Haft. <BR /><BR />Der brutale Mord hatte die italienische Öffentlichkeit geschockt und das Thema der Gewalt gegen Frauen wieder einmal ins Rampenlicht gerückt.<BR />