"Wir versuchen bei den Straßen immer eine alternative Verbindung zu gewährleisten. Das ist unsere bewährte Strategie, die aber in den vergangenen Wochen im Eisacktal entlang der Brennerachse nicht funktioniert hat, weil die Staatsstraße schon zu Jahresbeginn von einem Steinschlag betroffen war und dann auch die Rutschung an der Autobahn dazukam“, so der Landesrat am Dienstag nach der Sitzung der Landesregierung.Das gesperrte Straßenstück habe man zwar am 5. Februar wieder aufmachen können, aber zwei Tage später habe es einen weiteren Steinschlag gegeben, die Straße habe erneut gesperrt werden müssen. Dieser Steinschlag habe sich auf einem Abschnitt ereignet, für den bereits ein Steinschlagschutz mit Tunnel geplant sei, so Mussner. „In der kommenden Woche“, so Mussner, „soll dieser Abschnitt wieder geöffnet werden können.“ „Prüfen Aussetzung der Maut“Auf der Völser Straße und auf der Brennerautobahn gebe es „Ausnahmesituationen“, es sei unmöglich gewesen, eine Spur der A22 geöffnet zu halten. "Die Totalsperre mit den Verkehrsbehinderungen war unumgänglich. Es soll keine Entschuldigung sein, aber am vergangenen Samstag hat auch die starke Einreisewelle die Situation verschärft. Künftig werden wir uns bemühen, mit der Autobahngesellschaft die Baustellen zu koordinieren, damit im Notfall eine Alternativstrecke zur Verfügung steht. Die hundertprozentige Sicherheit werden wir aber niemals garantieren können", so Mussner. Der Mobilitätslandesrat wies auch darauf hin, dass sein Ressort mit der A22 AG derzeit den Vorschlag von Landeshauptmann Kompatscher prüfe, zwischen Bozen Nord und Klausen zeitweise die Maut nicht einzuheben.