Dienstag, 26. September 2017

Puerto Rico verlangt Hilfe aus Washington

Angesichts der schweren Verwüstungen durch Hurrikan „Maria“ auf Puerto Rico hat der Gouverneur des US-Außengebiets Unterstützung durch die Bundesregierung in Washington gefordert. „Das ist eine humanitäre Katastrophe, die 3,4 Millionen US-Bürger betrifft“, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme von Gouverneur Ricardo Rossello.

Foto: © APA/AFP

„Wir werden die volle Unterstützung durch die US-Regierung brauchen. Die Leute dürfen nicht vergessen, dass wir US-Bürger sind – und stolz darauf“, so Rossello weiter.

„Angesichts der fragilen wirtschaftlichen Lage von Puerto Rico bitten wir die Regierung von Präsident Donald Trump und den US-Kongress, entschlossen zu handeln, um Puerto Rico wieder aufzubauen.“ Zuletzt stand das Außengebiet mehrfach am Rand der Pleite und ist auf Hilfe aus Washington angewiesen.

Das Weiße Haus hatte wenige Stunden zuvor die Darstellung zurückgewiesen, Trump widme der Lage in dem Außengebiet nicht genügend Aufmerksamkeit. Die Regierung habe einen „beispiellosen“ Einsatz geleistet, um den Menschen auf Puerto Rico mit Bundesmitteln zu helfen, sagte Trumps Sprecherin Sarah Sanders in Washington. Die Reaktion sei „alles andere“ als langsam gewesen. Man werde weiterhin alles tun, was möglich sei.

apa/dpa

stol