„Denn eine der großen und berechtigten Sorgen der Bevölkerung ist, dass mit dem Bau eines Pumpspeicherkraftwerks Quellen versiegen“, sagt er.<BR /><BR />Um auf deren Sorgen, Bedenken und Fragen möglichst umfassend Antworten zu geben, hat die Alperia am vergangenen Dienstag in St. Nikolaus eine Aussprache mit den Grundbesitzern organisiert, wo das Projekt selbst, Varianten und deren Auswirkungen auf die Umwelt auf Grundlage des neuesten Wissensstandes von den Technikern der Alperia vorgestellt wurden.<BR /><BR />Die Thematik Wasser und die geologisch-hydrogeologischen Punkte des Projektes wurden vom Geologen Messner behandelt. Quellnutzer und Anrainer des Larcherbergs konnten sich – und können sich noch immer – bei Messner melden, auf dass dieser Messungen der Quellschüttungen vornimmt. Und das hat Messner seit 2025 getan – teilweise hat er die Quellschüttungen dreimal gemessen und chemische Proben gezogen. „Damit man im Falle eines Ausfalls der Quelle weiß, wie viel sie geschüttet hat und um welche Art der Quelle es sich handelt. Es bleibt jedoch zu sagen, dass eine Quelle einer Schwankung nach Niederschlägen und Jahreszeit unterliegt“, so Geologe Messner. <BR /><BR />Beim Treffen seien zudem mehrere Projektvarianten zum Stollenbau eines Pumpspeicherkraftwerks insbesondere deren Linienführung aus hydrogeologischer Sicht und möglichen Einfluss auf Quellen besprochen worden. „Die favorisierte Variante, die von der Alperia durch Bohrungen vertieft wird, ist aus meiner Sicht, aus hydrogeologischer Sicht, die am wenigsten problematische. Das kann ich verantworten“, sagt Messner. <BR /><BR />Sie führt vom Arzkar-Stausee hoch oben unter dem Bergkamm vorbei und dann ins Tal. „Plakativ vergleiche ich das mit einem Dach. Wenn ich unter dem Giebel zwei Dachziegel wegnehme, nehme ich viel weniger Regen weg, der in die Dachrinne fließt, als wenn ich dies am Fuße eines Dachflügels tun würde, wo viel mehr Wasser zusammenkommt“, erklärt Messner den Vorteil der hohen Trassenführung des rund sechs Kilometer langen Stollens. So werde das Einzugsgebiet der Quellen wenig bis gar nicht berührt. „Denn am Gipfel oben ist noch nicht viel Wasser und die Wassereinzugsgebiete sehr gering“, sagt der Geologe. <BR /><BR />Bei der Sitzung wurde auch eine Machbarkeitsstudie vorgestellt, um für den Larcherberg eine zusätzliche, unabhängige Trinkwasserleitung zu bauen – mit der Quellfassung im Bereich Kühbergalm. Diese wurde von Ingenieur Leander Messner präsentiert. Diese Leitung würde in der Bauzeit auch als Brauchwasserleitung für den Bau der Anlagen genutzt.