"Wir können nicht vor jedes Haus einen Ordnungshüter stellen. Zudem schreckt eine erhöhte Polizeipräsenz allein Verbrecher nicht ab. Vielmehr geht es um eine höhere Bürgerbeteiligung", sagt Quästor Lucio Carluccio im Gespräch mit dem Tagblatt "Dolomiten". Bürgerwehren kann er jedoch nichts abgewinnen – "weder als organisierte Initiativen, die ihre Wachrunden drehen, noch als private Eingreiftrupps. Finger weg von militanten Bürgerwehren! Das ist Aufgabe der Ordnungskräfte", so der Quästor.Ziel wäre, dass sich die Menschen nicht erst bei den Ordnungshütern melden, wenn eine Straftat begangen wurde, sondern bereits wenn sie den Verdacht haben, dass es dazu kommen könnte.Zur Thematik der Überwachungskameras meint der Quästor: "Ich begrüße jede technische Unterstützung, die zur Vorbeugung oder Aufklärung eines Verbrechens und zur Erhöhung der Sicherheit dient. Allerdings muss man dabei immer auch eine Kosten-Nutzen-Rechnung machen."stol/emDas vollständige Interview lesen Sie in der Samstagsausgabe des Tagblattes "Dolomiten".