Montag, 09. Januar 2017

Quästor: Südtirol ist keine Insel der Seligen mehr

Wie schon Lucio Carluccio, wird auch Giuseppe Racca seine letzten Dienstjahre als Quästor in Bozen verbringen. Racca, der sich letzthin der Presse vorstellte, ist 63 Jahre alt, stammt aus der Provinz Latina und gilt als Mann der klaren Worte und Vorstellungen.

Der neue Quästor appellierte an die Bürger, alles Verdächtige zu melden.
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Der neue Quästor appellierte an die Bürger, alles Verdächtige zu melden.

Racca gilt als ein Befürworter von Überwachungskameras. „Die ehrlichen Bürger brauchen sich vor Kameras nicht zu fürchten - im Gegenteil: Ich denke, dass sie sich sicherer fühlen, wenn sie wissen, dass sich dort, wo sie beispielsweise abends unterwegs sind, Überwachungskameras befinden. Kriminelle werden von Kameras davon abgehalten, Straftaten zu verüben, dem ehrlichen Bürger vermitteln sie mehr Sicherheit“, meinte Racca am vergangenen Samstag und appelliert an die Bürger, alles Verdächtige zu melden.

Quästor Racca zeigte sich im Gespräch mit den Medienvertretern davon überzeugt, dass sich Südtirol auch vor Terroranschlägen bzw. Terroristen nicht immun fühlen könne - „das ist eine globale Gefahr, überall kann es kleine Zellen geben. Wir müssen alle Vorkehrungen treffen“, so Quästor Racca. 

D

stol