<BR /><BR />Die intensive Kontrolltätigkeit am vergangenen Wochenende betraf vor allem die Stadtgemeinden Bozen, Meran und Brixen, aber auch die Infrastrukturen in- und außerhalb der Kommunen. <BR /><BR />So wurden neben insgesamt 313 Personen und 9 Lokalen auch 4 Busse, 122 Fahrzeuge und die meistgenutzten Züge kontrolliert. Von den 313 kontrollierten Personen waren 109 bereits amts- bzw. polizeibekannt, teilt die Quästur in einer Aussendung mit. <BR /><h3> Das Problem der verlassenen Gebäude </h3>Präsenz zeigten die Polizisten vor allem entlang der Flussufer, in Einkaufszentren, am Bahnhof und an weiteren Bereichen der Landeshauptstadt, die als Kriminalitäts-„Hotspots“ bekannt sind. <BR /><BR />Auf eine Problemsituation in 2 verschiedenen Bozner Stadtvierteln weist die Quästur in der Aussendung hin: Im Küepachweg in Haslach sowie Oswaldleiten in der Altstadt werden verlassene Gebäude von vorbestraften Personen bzw. Ausländern ohne Aufenthaltstitel aufgesucht und vermutlich auch als Versteck für illegale Substanzen genutzt. Der Quästor fordert die Eigentümer auf, dafür zu sorgen, dass niemand in die verlassenen Gebäude eindringen kann. <BR /><h3> Auch Aufenthaltsgenehmigungen entzogen</h3>Die intensiven Kontrollen führten zu 5 Aufenthaltsverboten für die Dauer von 4 Jahren für die Stadt Bozen gegen ebenso viele vorbestrafte Personen, 3 mündlichen Verwarnungen gegenüber verdächtigen Menschen mit Vorstrafen und 4 Ausweisungsdekreten gegen illegale Einwanderer. <BR /><BR />Darüber hinaus wurde 4 Ausländern der Aufenthaltstitel entzogen, weil sie nicht mehr die Voraussetzungen erfüllen, um sich in Italien aufzuhalten.