Freitag, 24. Februar 2017

Quästur warnt vor Telefonbetrügern

Die Bozner Quästur legt seit einiger Zeit ein besonderes Augenmerk auf Telefonbetrüger, die es vorwiegend auf ältere Personen abgesehen haben, die als "verwundbarer" gelten.

Höchste Vorsicht ist geboten, wenn ein Unbekannter am Telefon die Bezahlung von Schulden eines Verwandten einfordert.
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Höchste Vorsicht ist geboten, wenn ein Unbekannter am Telefon die Bezahlung von Schulden eines Verwandten einfordert. - Foto: © shutterstock

Wie die Quästur in einer Pressemitteilung betont, versuchen die Betrüger das Vertrauen der Angerufenen zu gewinnen, indem sie zeigen, bestimmte Episoden aus deren Leben zu kennen.

Häufig geben sich die Anrufer als Rechtsanwalt aus und erzählen von drohenden großen Problemen für einen Verwandten oder nahen Bekannten des Angerufenen, sollte dieser sich nicht umgehend darum kümmern, einen größeren Geldbetrag zu besorgen, meistens um die 4000/5000 Euro.

Die betrogenen Personen machen sich verständlicherweise Sorgen um ihre Lieben, die laut den üblichen Aussagen der Betrüger entweder in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt oder im Gefängnis sein sollen. Daher neigen die Verängstigten dazu, baldigst in der Bank das geforderte Geld zu beheben. Daraufhin vereinbart der falsche Rechtsanwalt ein Treffen mit einem Beauftragten für die Übergabe des Geldes. Und damit wird der Betrug vollzogen, denn die Täter lassen umgehend ihre Spuren verschwinden.

Die Bürger werden daher aufgerufen, bei derartigen Forderungen grundsätzlich skeptisch zu sein und auf keinem Fall Geld an Unbekannte zu übergeben. Bei Anrufen mit "verdächtigen" Inhalt solle man sich umgehend an die Tel.-Nr. 113 wenden oder persönlich bei der Quästur eine Meldung machen.

Die Quästur versucht ihrerseits, die Filialleiter der verschiedenen Banken zu sensibilisieren, etwaige verdächtige Geldbewegungen zu melden. 

stol 

 

24/02/2017

stol