Freitag, 27. März 2015

Quarta: "Wollte sie nicht töten"

Marco Quarta, der beschuldigt wird, seine Exfrau Carmela Morlino vor wenigen Wochen in Trient erstochen zu haben, wurde in ein Gefängnis in Trient überstellt.

Marco Quarta - Archivbild
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Marco Quarta - Archivbild

Der 40-Jährige befindet sich nun, so berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa, im Gefängnis von Spini di Gardolo, wo er auf das Verhör durch Voruntersuchungsrichterin Claudia Miori wartet.

Quarta war bereits vom Voruntersuchungsrichter in Rovigo, wo er gefasst worden war, angehört worden, hatte jedoch die Aussage verweigert.

Sein Verteidiger Luca Pontalti erklärte, der Vater von zwei Kindern befinde sich in Isolationshaft und sei ständig unter Beobachtung. Quarta soll, so berichtet Ansa weiter, folgende Aussage getroffen haben: "Ich wollte sie nicht umbringen. Ich wollte nur meine Kinder wiederhaben, die ich seit acht Monaten nicht sehen durfte."

Pontalti könnte möglicherweise ein psychologisches Gutachten veranlassen.

liz

stol