Mittwoch, 31. Januar 2018

Quiksilver-Chef auf dem Meer verschollen

Französische und spanische Rettungskräfte suchen nach Pierre Agnes, dem Chef der Modemarke Quiksilver. Nach einem Angelausflug auf dem Atlantik war Agnes' Boot am Dienstag an den Strand von Hossegor im Südwesten Frankreichs gespült worden, wie die örtliche Marinepräfektur mitteilte.

Das Boot wurde ohne Agnes an Board am Strand gefunden.
Das Boot wurde ohne Agnes an Board am Strand gefunden. - Foto: © APA/DPA

Der 54-jährige Agnes hatte um 7.30 Uhr am Dienstagfrüh auf seinem Elf-Meter-Boot Mascaret III abgelegt, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten.

Später funkte er, dass er wegen Nebel später als geplant zurückkehre, wie die französische Nachrichtenagentur AFP meldete. Um 9.17 Uhr wurde das Boot ohne Agnes am Strand gefunden. Den Dienstag über und auch heute, Mittwoch, suchten Rettungskräfte aus Frankreich und Spanien nach ihm. Die Suche blieb zunächst erfolglos.

Der elfmalige Weltmeister im Surfen, Kelly Slater, erklärte via Twitter, er bete „für ein Wunder“. Quiksilver war viele Jahre lang Sponsor von Slater.

Agnes ist Chef der Mutterfirma Boardriders, der die auf Surfer-, Skater- und Snowboard-Mode spezialisierten Marken Quiksilver und Roxy sowie die Schuhmarke DC Shoes gehören.

Anfang Jänner war bekannt geworden, dass Boardriders den australischen Konkurrenten Billabong übernehmen will. Das US-Unternehmen teilte am Dienstag mit, man sei „tief bestürzt“ über die Nachrichten zum eigenen Firmenchef und unterstütze die lokalen Behörden, ebenso wie Agnes' Familie.

apa/dpa/stol

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