Wie raffiniert die Albaner dabei vorgehen, davon weiß der Vorsitzende der Diskothekenbetreiber, Bartl Thaler, zu berichten.„Sie kommen heute nicht mehr in Gruppen – denn da würde man sie nicht in die Disko hereinlassen, sondern einzeln“, sagt Thaler. In der Disko finden sie dann wieder zusammen – und sind plötzlich eine Bande, die für Schwierigkeiten sorgen kann.Manchmal haben die Albaner junge Mädchen dabei, auch einheimische. Sie fordern diese Mädchen dann auf, sich allein an einen Tisch zu setzen. Die Albaner warten an der Theke, bis „ihre“ Mädchen von Südtirolern angesprochen werden, und haben dann einen Vorwand, um einen Streit anzuzetteln.Die Mädchen dienen gewissermaßen als Lockvogel, berichtet Thaler. „Von so einem Fall, der sich in einer Pusterer Diskothek zugetragen hat, wurde mir erst vor zwei Tagen erzählt“, sagt Thaler.So wie am Samstag die Schlägerei in Bozen abgelaufen ist, wo am Beginn eine junge Frau belästigt wurde, sei es typisch für diese Albaner-Banden. Thaler wäre dafür, dass Security-Leute physisch energischer zur Sache gehen dürfen.Ein probates Mittel, sich vor Banden zu schützen, seien beispielsweise Clubkarten, meint Thaler.D/hof „Stopp der Gewalt in Südtirol“ ist eine Aktion der Tageszeitung „Dolomiten“.