Freitag, 08. Mai 2015

Rahmenbedingungen für Mütter weiter verbessern

Auf die steigenden Herausforderungen an das Mutter-Sein und die Notwendigkeit unterstützender Maßnahmen bereits ab der Schwangerschaft weist Familienlandesrätin Deeg anlässlich des Muttertags hin. Gemeinsam mit der Landesrätin für Chancengleichheit Martha Stocker arbeitet sie an Maßnahmen für die Vereinbarkeit und besseren Bedingungen für Erziehungs- und Pflegearbeit.

Bessere Bedingungen für Mütter, dafür sprechen sich die Landesrätinnen Deeg und Stocker anlässlich des Muttertages aus - Foto: LPA
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Bessere Bedingungen für Mütter, dafür sprechen sich die Landesrätinnen Deeg und Stocker anlässlich des Muttertages aus - Foto: LPA

"Mutter sein ist wunderbar, zugleich aber auch eine große Herausforderung. Gesellschaftliche Veränderungen, neue Familienformen und die steigende Erwerbstätigkeit von Frauen führen dazu, dass auch die Erziehungsarbeit immer komplexer wird", daher, so Landesrätin Deeg, brauche es mehr denn je Maßnahmen, um Mütter bereits ab der Schwangerschaft zu unterstützen, etwa durch Information und Elternbildung.

"Parallel dazu brauchen Mütter Rahmenbedingungen, um ihren Lebensentwurf realisieren zu können. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss gegeben sein, ebenso eine bessere Absicherung der Elternzeiten, auch aus finanzieller Sicht. Daran arbeiten wir", so die Landesrätin.

Familie und Beruf vereinbaren - bessere Bedingungen schaffen 
 
Das Engagement vieler Frauen in Familie, Kindererziehung sowie Pflege und Betreuung von Angehörigen stellt die Landesrätin für Chancengleichheit Martha Stocker anlässlich des Muttertages in den Mittelpunkt: "Für diese Leistungen müssten wir unseren Müttern eigentlich tagtäglich danken, nicht nur an einem Tag im Jahr", so Stocker, "zumal die Familienarbeit häufig mit einer beruflichen Tätigkeit der Frauen einhergeht."

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie bessere Bedingungen für Erziehungs- und Pflegearbeit seien daher Themen, die in den nächsten Jahren konsequent weiter verfolgt werden müssen, um der Arbeit der Mütter konkret anzuerkennen, so Landesrätin Stocker.

Der Muttertag, so Landesrätin Deeg, sei auch Anlass, um die Wichtigkeit der partnerschaftlichen Beteiligung an der Familienarbeit hervorzuheben: "Familie ist ein Auftrag an beide Partner. Wo dieses Bewusstsein im Alltag gelebt wird, können Familien auch größere Hürden besser meistern."

LPA

stol