<BR /><BR />Es sei laut einer Aussendung der Quästur nicht das erste Mal, dass die Ordnungskräfte zum Wobi-Gebäude in der Sigmundskroner Straße gerufen werden. Immer wieder hätten Menschen versucht, sich Zugang dorthin zu verschaffen. <h3> Verdacht: Messer gezückt und Wobi-Personal bedroht </h3>Diesmal sollen drei Männer zwei Baracken neben dem betroffenen Gebäude aufgestellt haben – die Hausmeister des Gebäudes sollen bei einem Lokalaugenschein Geräusche aus dem Erdgeschoss des Hauses vernommen haben. <BR /><BR />Wie sich herausstellte, sollen drei Unbekannte versucht haben, einige Türen des Mehrfamilienhauses aufzubrechen. Als die Wobi-Mitarbeiter sie stellten, zückte einer der Verdächtigen ein Messer gezückt und sie bedroht haben.<h3> Zwei Marokkaner und ein Bozner im Visier der Ermittler </h3>Unverzüglich rückte eine Streife der Staatspolizei Bozen an – die Beamten brachten die drei Verdächtigen in die Quästur und identifizierten sie. Es handelt sich dabei um zwei Marokkaner (26 und 30 Jahre alt), die internationalen Schutzstatus genießen, sowie um einen Bozner (24) ohne festen Wohnsitz. Alle drei wiesen laut Quästur Vorstrafen auf. <BR /><BR />Anschließend wurde der Bozner wegen Eindringen in Grundstücke oder Gebäude (Art. 633 StGB) und erschwerter Bedrohung verhaftet, während seine beiden mutmaßlichen Komplizen auch wegen Sachbeschädigung angezeigt wurden. <h3> Antrag um Aberkennung von Schutzstatus und Platzverweis</h3>Darüber hinaus hat der Quästor bei der zuständigen Behörde die Aberkennung des Schutzstatus für die beiden Marokkaner beantragt, um in der Folge eine Ausweisungsverordnung gegen sie zu unterzeichnen. Schließlich erließ der Polizeichef ein Aufenthaltsverbot in der Gemeinde Bozen für die Dauer von vier Jahren gegen den 24-jährigen Bozner.