<BR /><BR />Am Mittwochvormittag lud Oberst Raffaele Rivola zu einer Pressekonferenz am Landeskommando der Carabinieri, um sich zu verabschieden. Rivola wird nämlich eine prestigeträchtige Stelle am Generalkommando in Rom besetzen: Er wird jene Abteilung leiten, die sich um internationale Beziehungen und Kooperation der Carabinieri mit Polizeikräften im Ausland kümmert. <BR /><BR />Und er wurde nicht zufällig für diesen Posten ausgesucht: Der scheidende Landeskommandant der Carabinieri in Südtirol hat eine lange Erfahrung, auch im Ausland, ist mehrsprachig und hat profunde Kenntnisse im Bereich der Geopolitik. <BR /><h3> „Fühlen uns nicht angesprochen“ </h3>Umso wichtiger erscheint eine Stellungnahme, die Rivola am Rande der Pressekonferenz zum Abschied aus Südtirol am Mittwoch abgab. Er wurde nämlich von einem Journalisten gefragt, wie er zu den <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/europarat-wirft-italienischer-polizei-rassismus-vor-meloni-weist-vorwuerfe-zurueck" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Rassismus-Vorwürfen gegen die italienische Regierung und die Ordnungskräfte vonseiten der unabhängigen Menschenrechtsorganisation des Europarates (ECRI) </a>stehe. <BR /><BR />„Wir fühlen uns in keinster Weise angesprochen mit diesen Vorwürfen. Gerade das Südtiroler Landeskommando weist eine mehrsprachige und multikulturelle Struktur auf“, betonte Rivola. <BR /><BR />„Angesichts der Neuankünfte traue ich mich auch zu sagen, dass es eine multiethnische Struktur aufweist – das trifft besonders auf die Beamte, die jüngst ihren Dienst in Südtirol angetreten haben“, sagte er abschließend.