Freitag, 17. März 2017

Rauchbombe am Markusplatz sollte Überfall kaschieren

Trotz eines ungewöhnlichen Ablenkungsmanövers sind Räuber in Venedig am Freitag mit ihrem Versuch gescheitert, am Markusplatz einen Juwelier zu überfallen.

Foto: © shutterstock

Sie zündeten eine Rauchbombe und wollten während der unter den Passanten entstandenen Aufregung in das Geschäft eindringen. Allerdings war schon am Eingang Endstation: Die Verkäuferinnen hatten laut lokalen Medien rechtzeitig die Tür blockiert.

Die durch die Nebelgranate am Fuß des Campanile hervorgerufene Rauchentwicklung war enorm und ließ viele Menschen zunächst an einen Brand denken. Dementsprechend rückte die Feuerwehr aus, auch Polizei und Carabinieri waren zur Stelle.

Dank der allgemeinen Verwirrung schafften es die angeblich mindestens zwei Täter unbemerkt zu entkommen, indem sie sich unter die Touristen mischten. Die Ermittler versuchten durch die Befragung von Zeugen die tatsächliche Zahl der gescheiterten Räuber herauszufinden und die Frage zu klären, ob sie bewaffnet waren. Aufschluss über ihren Fluchtweg geben vielleicht auch Überwachungskameras in der Umgebung.

apa

stol