<a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/frangart-pkw-ueberschlaegt-sich-niemand-verletzt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet,</a> hat die Tirol Werbung den umstrittenen Instagram-Post nach der heftigen Kritik wieder aus dem Netz gelöscht, auch eine Entschuldigung ist bereits gefallen. Grund für die Aufregung waren plumpe Vergleiche zwischen Tirol und Südtirol. Letzteres stehe den Verfassern zufolge für Pizza, Wein und italienisches Flair, während Tirol als klassisches Alpenland mit Kaiserschmarrn, Knödel, Wandern und Skifahren assoziiert wird.<BR /><BR />Für Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit) und Gudrun Kofler (FPÖ) wurde damit eine Grenze überschritten. Abgesehen vom Beitrag selbst ärgern sich die beiden über einen Kommentar, der unter dem Instagram-Post aufgetaucht ist. Demnach soll ein Nutzer geschrieben haben, dass Südtirol nicht Italien sei, weil es sich in Sprache und Kultur unterscheide. Darauf habe das offizielle Profil der Tirol Werbung geantwortet, dass dies „historisch und geografisch geklärt ist“. <BR /><BR />Besonders schwer wiege, dass die Tirol Werbung mit Steuergeldern finanziert wird, so Kofler und Knoll. Sie fordern personelle Konsequenzen. „Wer mit Steuergeld arbeitet, trägt Verantwortung – das hier war ein Fehlgriff“, schreibt auch der Andreas-Hofer-Bund. Für den Hoteliers - und Gastwirteverband (HGV) hingegen ist die Sache erledigt, wie Präsident Klaus Berger mitteilt. <BR /><BR />Die IDM wollte vorerst keinen Kommentar abgeben. Nun stellt sich jedoch heraus, dass die Südtiroler Tourismusorganisation das Ganze wohl recht gelassen sehen dürfte. Wie die „TT“ berichtet, hat der offizielle Südtirol-Account der IDM den umstrittenen Instagram-Post mit einem „Gefällt mir“ markiert und kommentiert: „Hey, Knödel haben wir auch, aber beim Dialekt kann es schon mal schwierig werden.“