Gegen die Minderjährigen wird unter anderem wegen der Verbreitung rassistischer und ethnischer Hasspropaganda sowie wegen Verherrlichung des Faschismus und Nationalsozialismus ermittelt. Einzelnen Mitgliedern der Gruppe werden zudem illegaler Waffenbesitz sowie Besitz und Verbreitung von kinderpornografischem Material vorgeworfen.<h3> Rassistische und neonazistische Inhalte verbreitet</h3>Die Ermittlungen hatten im vergangenen Juli gegen begonnen. Die Auswertung sichergestellter Computer und Mobiltelefone führte anschließend zu weiteren Verdächtigen. Nach Angaben der Ermittler standen die Jugendlichen über soziale Netzwerke in engem Kontakt und gehörten rechtsextremen Online-Gruppen mit weiß-suprematistischer Ideologie an.<BR /><BR />Innerhalb der Chats seien rassistische, neonazistische und Holocaust-leugnende Inhalte verbreitet worden. Zudem habe es Aufrufe zu Hass und Gewalt gegen Ausländer, Migranten, Muslime sowie Mitglieder der LGBTQ+-Gemeinschaft gegeben. Auch Inhalte über Waffen, selbst gebaute Sprengsätze und kinderpornografisches Material seien geteilt worden, teilte die Polizei mit.