Während die Räumfahrzeuge pausenlos auch während der Nachtstunden im Einsatz waren, gingen bei den rund um die Uhr arbeitenden Feuerwehren von Sexten und Moos erste Meldungen über drohende Dacheinstürze ein.Durch den Regen hat sich die enorme Schneeschicht - auf den Dächern liegen bis zu zwei Meter Schnee - wie ein Schwamm mit Wasser vollgesaugt.Das Gewicht, das viele Dächer auf eine gewaltige Belastungsprobe stellt, ist groß.Vielerorts haben Hausbewohner bereits mit dem Abschaufeln der Dächer begonnen, was gefährlich ist.Große Gefahr geht aber auch von Wintersportaktivitäten außerhalb der präparierten Pisten aus.Im gesamten Hochpustertal herrscht zur Zeit sehr große Lawinengefahr (Stufe 5). Auch von Schneeschuhwanderungen im Tiefschnee wird dringend abgeraten.